Im Projekt „Wege in die Pflege 3.0“ sollen Menschen mit Migrationserfahrung noch gezielter und praxisorientierter für die Tätigkeiten in Pflege- und Betreuungsberufen in Thüringen begeistert werden. Neben der Qualifizierung zur Betreuungs-, Service- und Pflegehilfskraft gemäß §§ 43b, 45a, 53b SGB XI wird besonderer Wert darauf gelegt, auch Personen ohne formalen Bildungsabschluss den Zugang zu einer Ausbildung zu erleichtern. Dies wird durch eine Eignungsprognoseprüfung sowie passende vorbereitende Maßnahmen erreicht, die den Weg zur Ausbildung als Pflegehelfer*in ebnen.
Der Qualifizierungskurs beinhaltet:
zu Beginn 2 Wochen Vollzeitunterricht, sowie eine Einführungsphase im Praktikum;
in der Zwischenphase ca. 22 Wochen duale Qualifizierungseinheiten (Unterricht von Montag bis Mittwoch von 8:30 Uhr bis 15:15 Uhr, Praxistage von Donnerstag bis Freitag);
zum Kursende eine Abschlussphase im Praktikum, welche im Bereich Beschäftigung/ Betreuung absolviert wird;
die Vermittlung theoretischer und praktischer Fachkenntnisse über die gesamte Laufzeit sowie fachbezogenen Deutschunterricht und Einzelförderungsmaßnahmen;
Begleitung während den Praxisphasen in den Pflegeeinrichtungen;
eine sozialpädagogische Begleitung (im Kurs und bei der Arbeitsmarktintegration).
Die Teilnehmenden werden im Anschluss bei der Arbeitsplatzsuche bzw. der Suche nach einem Ausbildungsplatz (je nach Voraussetzungen) als staatlich geprüfte/r Pflegehelfer/-in oder staatlich geprüfte/-r Pflegefachmann/-frau unterstützt.